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Vom Weltmeister zum Spießer

Die Story des ASADRÁN ist eine Geschichte von Glut und Leidenschaft. Während einer Argentinienreise fiel uns auf: Argentinier grillen. Jeder. Immer. Überall. Grillen – oder „Asado“, wie man es dort nennt – ist elementarer Bestandteil des Lebens. Argentinien ohne Asado ist wie Sommer ohne Sonne, wie Bratwurst ohne Senf, wie Fußball ohne Tor: möglich, aber sinnlos. Kein Wunder – schließlich weiden die weltberühmten argentinischen Rinder vor der Haustür.

Wir waren sofort begeistert von den Asados, vielmehr noch aber waren wir fasziniert von den Grillgabeln, mit denen die „Asadores“, also die Grillmeister, über der Glut hantieren. Kein Ruckeln, Wedeln, Rütteln bis das Steak von der Grillgabel auf den Teller platscht. Ein ebenso raffinierter wie simpler Mechanismus schiebt das Fleisch einfach von den Zinken. Elegant, leicht, fast spielerisch und ohne verbrannte Finger. Wir waren angestachelt. Wir wollten so eine Gabel.
Zu unserer Verwunderung gab es das Werkzeug nirgends zu kaufen. Und das in einem Land, in dem es täglich millionenfach zum Einsatz kommt. Ohne Gabel ging es also zurück nach Hause.

Einen Sommer später: Beim Grillfest eines argentinischen Vereins sahen wir sie wieder, die Traumgabel. Entschlossen, sich die zweite Chance nicht entgehen zu lassen, schwatzten wir dem Asador die Grillgabel ab – als Leihgabe bis zum nächsten Sommerfest – um sie in der Zwischenzeit nachzubauen. Nur besser. Haltbarer. Leichter zu reinigen.
Drei Jahre lang schmiedeten wir Pläne, aber keine Grillgabeln. Als die Gabel während der Fußballweltmeisterschaft 2014 nahezu ununterbrochen im Einsatz war, machten wir Nägel mit Köpfen. Die Vereinbarung: Wenn Deutschland Weltmeister wird, setzen wir unsere Idee von der perfekten Grillgabel um.

Der Rest ist Geschichte.
Der Markenname entstand übrigens, als wir den Skorpion (spanisch: „Alacrán“) mit seinem äußerst präzisen und effizienten Stachel zu unserem Wappentier erkoren. Kombiniert mit „Asado“, dem argentinischen Grillen, entstand der „ASADRÁN“.